Liberale Frauen Stuttgart

Am 2. Mai 2019 laden die Liberale Frauen Bezirksverband Stuttgart zu einer Führung im Historischen Polizeimuseum im Polizeipräsidium Stuttgart ein.

Während der ca. 2-stündigen Führung unter der Leitung von Herrn Stolz werden die Ausstellungsräume mit einer Fläche von ca. 220 qm im Untergeschoß des Polizeipräsidiums begangen. Seine fachlichen Erläuterungen geben einen Einblick in die geschichtlichen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen des Polizeiwesens.

Das Museum entstand in siebenjähriger, ehrenamtlicher Arbeit und befindet sich auf dem sicherheitsüberwachten Gelände des Komplexes. Aus diesem Grunde müssen sich alle Teilnehmer/Innen ausweisen können. Der Eintrittspreis beträgt pro Person 8 Euro, die Sie bitte vor der Veranstaltung passend bereit legen.

Termin: Donnerstag, den 02.05.2019
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Polizeipräsidium Stuttgart, Pforte – Haupteingang, Hahnemannstr. 1, 70191 Stuttgart
Anfahrt: ÖPNV – Haltestelle Pragsattel – gegenüber

Anmeldungen werden bis zum 30.04. von Susanne Winkler (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen genommen.

Die komplette Einladung finden Sie hier:

Liberale Frauen Mittelbaden

Im ersten Newsletter 2019 der LiF Mittelbaden gibt es neben zahlreichen Veranstaltungsankündigungen ein Interview mit Alena Mahler.

Am 20.03. um 19 Uhr lädt der Bezirksverband zu einer Veranstaltung zum Thema "Hebammenmangel" ein. Sie findet im Veranstaltungsraum des DRK, Carl-Hölzle-Str. 1 in Pforzheim statt.

Am 15.04. um 19.30 Uhr geht es im Bürgersaal Bretten um die "Werteunion Europa". Der Bezirksverband würde sich freuen, wenn sich auch diesen Termin möglichst viele Interessierte vormerken würden.

Der Newsletter und die Einladungen zu den beiden Veranstaltungen können hier heruntergeladen werden:

Liberale Frauen NRW

Am Mittwoch, dem 6. Februar, hat sich eine große Gruppe motivierter Frauen in Emsdetten getroffen, um den ersten Kreisverband Liberaler Frauen im Münsterland zu gründen. Die Beteiligung der Frauen jeglichen Alters war ausgesprochen hoch und aus dem gesamten Kreisgebiet, so dass sich gleich 14 Gründungsmitglieder an der Wahl des Vorstandes beteiligen konnten. Geleitet wurde die Wahl von unserer NRW Landesvorsitzenden Bettina Houben, die extra gemeinsam mit Charline Kappes den weiten Weg in die nördlichste Gegend unseres Bundeslands auf sich genommen hatte.

Bettina Houben hatte die Gruppe zuvor noch einmal hervorragend eingeschworen und mit vielen Beispielen aus der Arbeit der Liberalen Frauen motiviert und eingestimmt. So startet der neu gewählte Vorstand auch gleich Anfang März in die politische Arbeit vor Ort mit der Teilnahme am Projekt „One Billon Rising“, bei dem es um Gewalt gegen Frauen geht. Dies ist jedoch „nur“ eine Aufschlagsveranstaltung, denn die anwesenden Frauen hatten sich bereits im Vorfeld viele Gedanken zu Themen und Veranstaltungsformaten gemacht, die zukünftig umgesetzt werden sollen.

Auf die kommende Arbeit mit einer großartigen Frauengruppe und hoffentlich viel Kontakt zu anderen Verbänden der Liberalen Frauen freut sich der neu gewählt Vorstand:

Vorsitzende - Wiebke Reerink
Stellv. Vorsitzende - Beate Harmsen
Schatzmeisterin - Ingeborg Krueper
Beisitzerinnen - Ute Brockmeier, Andrea Hey,
  Heide Petzold-Merschmeyer

Liberale Frauen Mittelbaden

Im ersten Newsletter 2019 der LiF Mittelbaden nimmt Nicole Büttner-Thiel zum Thema "Mehr Frauen in Mandate" Stellung, stellt sich die Kommunalwahlkandidatin Alena Trauschel vor und berichtet Judith Skudelny über die programmatische Arbeit auf Landesebene.

Der gesamte Newsletter kann hier heruntergeladen werden:

Anhänge:
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Liberale Frauen Bezirksverband Aachen

Der Bezirksverband Aachen lädt am Samstag, dem 16.02.2019, gleich zu zwei Besuchen ein:

Um 10 Uhr besuchen die Liberalen Frauen gemeinsam mit dem FDP-Landtagsabgeordneten den Verein Aix-la-Sports in die Elisabethhalle in Aachen. Der Verein kümmert sich um Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen aus ihrer Heimat fliehen mussten. Sie haben hier im Verein die Möglichkeit, schwimmen zu lernen und sich selbst zu Schwimmlehrern/innen ausbilden zu lassen. Zudem sind die Geschäftsführerin, Frau Christina Weber, und ihr Team ein Ansprechpartner für alle Sorgen und Nöte. Sie begleiten die oft traumatisierten und teilweise alleinstehenden, minderjährigen Jugendlichen zu Ämtern, helfen bei den Hausaufgaben und kümmern sich um Ausbildungsplätze. Über die sehr gute Integrationsarbeit möchten wir uns gemeinsam mit Stefan Lenzen, zuständig für Arbeit, Soziales, Integration und Flüchtlinge, mit dem Team von Aix-la-Sports austauschen.

Am gleichen Tag um 14 Uhr lädt der Kreisverband Aachen-Land zum Besuch der Produktionsschule Eschweiler (triple-fACtory, 7 Träger, 4 Standorte, 1 Ziel) ein. In einer kreativen Lernumgebung können sich junge Menschen als Orientierung über die Produktion von Waren und Dienstleistungen beruflich orientieren und ausprobieren. Die Produkte und Dienstleistungen werden vermarktet, um eine möglichst realistische Lernumgebung zu ermöglichen. Gleichzeitig kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10, sowie der Realschulabschluss erworben werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der low-tec-Einrichtung werden an diesem Tag zur Verfügung stehen, um dem Liberalen Frauen und dem FDP-Landtagsabgeordneten Stefan Lenzen vor Ort die Arbeit dieser Einrichtung zu präsentieren.

Für beide Veranstaltungen nehmen die Bezirksvorsitzende Andrea Wolff (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sowie die Kreisvorsitzende Dagmar Göbbels (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Anmeldungen entgegen. Die Einladungen mit allen Details sind hier zu finden:

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Die Liberalen Frauen wünschen ein schönes Weihnachtsfest!
Wir freuen uns Sie im nächsten Jahr wieder auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Vielen Dank an die zahlreichen Unterstützer/innen.
Kommen Sie gesund ins neue Jahr.

Liberale Frauen Bezirk Düsseldorf

Die Mitgliederversammlung der Liberalen Frauen des Bezirksverbandes Düsseldorf wählte für 2 Jahre den Vorstand.

Es wurden gewählt:

  • Vorsitzende: Hannelore Hanning
  • Stellvertretende Vorsitzende: Astrid Werle und Marianne Schmidt-Wichmann
  • Schatzmeisterin: Marianne Schröder
  • Beisitzerin: Davina Krastel

Frau Dr. Strack-Zimmermann leitete die Versammlung sehr souverän und gab anschließend einen Überblick über den Sachstand der Programmentwicklung für die Europawahl und berichtete aus dem Alltag einer Bundestagsabgeordneten.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende Hannelore Hanning auf die Listenaufstellung zu den Wahlen ein und kritisierte wiederum den geringen Frauenanteil auf allen Listen der Partei. Ursächlich würde dieser Trend wie in den vergangenen Jahren bereits leider in den Orts-, Kreis- und Bezirksverbänden eingeleitet, so ihr Kommentar.

Schwerpunktmäßig verwies Hannelore Hanning in ihrem Bericht auf die in den letzten 2 Jahren geleistete Arbeit in den Netzwerken und den kommunalen Gremien, in denen die Liberalen Frauen des Bezirksverbandes tätig sind und dankte allen Mitwirkenden für ihren unermüdlichen Einsatz.

Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

LIBERALE FRAUEN zu Besuch bei Aix-la-Sports e.V.

Aachen. Beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe beim Betreten der Elisabethhalle in Aachen nicht nur von den imposanten Marmorsäulen im Foyer, sondern auch von dem regen Schwimmbetrieb, der am vergangenen Samstag dort herrschte. Die Liberalen Frauen des Kreisverbandes Aachen hatten dorthin eingeladen, um die Tätigkeit des Vereins „Aix-la-Sports“ näher kennenzulernen und insbesondere die Erfolgsgeschichte des mehrfach ausgezeichneten Vereins zu erfahren.

Aix-la-Sports e.V. engagiert sich seit 2015 in der Flüchtlingsarbeit, speziell im Bereich der Nichtschwimmerausbildung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Das Projekt findet in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sport der Stadt Aachen und den Jugendhilfeeinrichtungen statt.

Christine Weber, Geschäftsführerin des Vereins, gab zu Beginn einen Überblick über die Herausforderungen bei der Integrationsarbeit im Schwimmsport. Besonders junge Flüchtlinge, die einen langen und schweren Weg über See hinter sich haben, leiden oft an traumatischen Erlebnissen. Hier erfordert es viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, um Zugang zu den entwurzelten Kindern und Jugendlichen zu bekommen und Vertrauen aufzubauen. Für diese besondere Flüchtlingsarbeit musste Christine Weber sich zunächst einmal psychologisches Fachwissen aneignen. Wegen der tiefen Ängste dieser Menschen sind unerwartete Reaktionen oft nicht vorhersehbar, hier gelte es ruhig und besonnen zu handeln. So schilderte sie ein Ereignis, bei dem ein geübter Schwimmer ganz plötzlich unterging, weil er im Wasser ein Déjà-vu erlebte.

Ein Großteil der Flüchtlinge sei Nichtschwimmer, vorwiegend die Mädchen. „Wenn man bedenkt, dass viele Mädchen hier zum ersten Mal einer sportlichen Aktivität nachgehen, wundert es nicht, dass sie länger brauchten als die Jungen“, weiß Christiane Weber. Manche von ihnen seien noch nie in ihrem Leben in einem Schwimmbad gewesen. Jungen und Mädchen werden anfangs getrennt unterrichtet, wie es in diesen Kulturen üblich ist, Burkinas seien erlaubt aber keine Kopftücher, denn diese seien im Wasser zu gefährlich.

Ebenso engagiert wie Christine Weber ist ihr Mann Rolf als erster Vorsitzender des Vereins. Unter seiner Begleitung durften die Besucher sich in der Empore des Schwimmbades umsehen, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die kunstvoll gestaltete Jugendstil-Schwimmhalle genießt. In vier Kursen werden junge Flüchtlinge verschiedener Altersstufen ab 5 Jahren unterrichtet, wobei ein solcher Kurs in der Regel über einen Zeitraum von 28 Stunden geht. Am Ende muss frei geschwommen werden, um den Kurs erfolgreich zu beenden, ansonsten wird solange weiter trainiert, bis das Ziel erreicht ist. Es ist auch möglich, das Seepferdchen- und das Bronzeabzeichen abzulegen. Nach der Schwimmausbildung steht den Jugendlichen auch frei, den öffentlichen Bereich des Schwimmbades zu nutzen und dort Kontakte zu knüpfen.

Sprachprobleme gibt es übrigens keine, denn von den ehemaligen Schülern konnten einige als ehrenamtliche Trainer „rekrutiert“ werden, die zusammen über 15 verschiedene Sprachen beherrschen. Besonders talentierte und sprachbegabte Jugendliche haben die Möglichkeit, als Schwimmlehrer ausgebildet zu werden, um dann im Verein aktiv als Trainer tätig werden.

Christine Weber sprach schließlich auch die schwierige Finanzierung des Projekts an, die ihr zunehmend Sorge bereite. So opfere sie persönlich viel Freizeit mit dem Erkunden und Beantragen von finanziellen Fördermöglichkeiten, um den großen Erfolg der Integrationsarbeit nicht zu gefährden. (StS)

Liberale Frauen Berlin

Chancen der Digitalisierung und der neuen Mobilität.

Die Veranstaltung des Landesverbandes der Freien Demokraten Berlin, des Ortsverband Schöneberg Mitte und der Liberalen Frauen Berlin in Kooperation mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH findet statt am 29.11.2018, 19:00-21:30 Uhr im Open Mobility Forum im InnoZ, EUREF-Campus 16, Berlin-Schöneberg.

Leben und Arbeitswelten ändern sich immer schneller. Digitalisierung, aber auch veränderte Lebensmodelle und -bedürfnisse führen dazu, dass Unternehmen ihre Strukturen variieren und flexibilisieren müssen, um im Rennen um Fachkräfte interessant zu sein und vor allem auch das große Potential der gut ausgebildeten Frauen zu gewinnen.

Qualifizierte Mitarbeiter haben heute neue Ansprüche an die Gestaltung ihrer Arbeitsumfelder. Vor allem Frauen wünschen sich ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Flexibilität, um Familie, Kinder, Arbeit und Karriere unter einen Hut zu bringen. Auch männliche Experten haben heute zunehmend ihre Work-Live-Balance im Blick und stehen im Rahmen partnerschaftlicher Modelle vor den gleichen Herausforderungen wie Frauen. Eine zunehmend wichtige Rolle für die Arbeitswelten der Zukunft spielen neben „Vernetzung und Digitalisierung“ auch moderne „Mobilitätslösungen“ – die modernes, flexibles Arbeiten in den Städten genauso ermöglichen wie in der Vernetzung mit suburbanen und ländlichen Standorten auch dezentrales Arbeiten durch Home- und Mobileoffices oder in Coworking-Spaces.

Steuern wir auf einen flächendeckenden Fachkräftemangel hin, oder können die Chancen aus der Digitalisierung diese Entwicklung abfedern? Sind unsere Arbeitsmodelle, die nötigen Infrastrukturen und Mobilitäts- und Arbeitsräume schon für solche Perspektiven aufgestellt? Wie steht es um die menschengerechte Gestaltung dieser Punkte durch smarte Lösungen, um vernetzte Mobilität, aber auch die digitale Mobilität?
Wie müssen jetzt die politischen Rahmenbedingungen auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene ausgestaltet werden, damit unser Wohlstand, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Innovationskraft wachsen können? Welche Maßnahmen müssen Unternehmer jetzt umsetzen, um moderne Arbeitswelten zu ermöglichen?

In einer erlesenen Gesprächsrunde mit Vertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik wollen wir am 29.11.18 einen Blick in die Zukunft wagen und eine Standortbestimmung vornehmen.

Die Einladung kann hier eingesehen werden:

Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

LIBERALE FRAUEN zu Besuch in der Roda-Schule

Herzogenrath."Miteinander Leben Lernen", so lautet das Leitbild der Roda-Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen soweit wie möglich zur Selbständigkeit und zu sozialer Integration zu führen. Auf Einladung der Liberalen Frauen im Kreisverband Aachen, konnten sich die Teilnehmer vor Ort über die speziellen Fördermöglichkeiten an der Ganztagsschule informieren.

Andrea Pfeiffer, stellvertretende Schulleiterin, berichtete in ihrem einleitenden Vortrag u.a. über die besonderen Lernmethoden, wie z.B. Freiarbeit als Form des Offenen Unterrichts, die selbstgesteuertes Lernen ermöglicht. Für etwa 170 Schülerinnen und Schülern stehen über 60 Personen aus verschiedensten Berufsgruppen, von Sonderpädagogen, Krankenschwestern, Schulsozialarbeiter bis Bundesfreiwillige für Unterricht, Betreuung und Pflege zur Verfügung.

Es gibt keinen Notendruck, man ist sehr frei in der Gestaltung des Unterrichts und der individuellen Förderung, auch Lehrmaterialien werden von den Lehrkräften selbst entwickelt. Es gibt keine klassischen Schulklassen, sondern Stufen, von der Vorstufe über die Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe bis zur Berufspraxisstufe. Letztere vermittelt praktische Fähigkeiten, die einen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Die Schüler beenden ihre Schulzeit mit 18 Jahren und werden teilweise auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt. In der Regel erhalten die Schulabgänger eine Arbeitsstelle bei dem Caritasverband in der Städteregion oder bei der Lebenshilfe im Stadtgebiet Aachen. Glücklicherweise stellen vereinzelt auch Betriebe auf dem ersten Arbeitsmarkt Menschen mit Behinderung oder Einschränkung ein, allerdings oft auch mit Unterstützung durch die Wohlfahrtverbände.

Snoezelraum

Nach dem einleitenden Gespräch wurde die Besuchergruppe durch das Schulgebäude geführt. Neben den Klassenräumen, die mit speziellen Lernmaterialien ausgestattet sind, durfte die Gruppe einen Blick in die Backstube, die Wäscherei und den sogenannten Snoezelraum werfen, der zur Entspannung dient. Viele Tätigkeiten, die für uns selbstverständlich sind, stellen diese Schüler vor eine große Herausforderung, wie etwa das Eindecken des Frühstücktisches. In der hauseigenen Bäckerei erklärte Andrea Pfeiffer die Lernmethoden an folgendem Beispiel: Ein Schüler muss vor dem Frühstück für jede Schülergruppe die Anzahl der benötigten Brötchen aus verschieden Sorten ermitteln, in der Backstube bestellen und in der Klasse den Schülern zuordnen.

Es gibt noch immer kontroverse Diskussionen zum Thema schulische Inklusion. Können Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich der geistigen Entwicklung an Regelschulen inklusiv beschult werden? Die Liberalen Frauen im Kreisverband Aachen bezweifeln das. Denn viele Regelschulen verfügen noch nicht über die notwendigen personellen und räumlichen Ressourcen um allen Kindern die gleichwertige Teilhabe zu ermöglichen. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Selbstverwirklichung auch wenn es auf Grund einer Behinderung oder wegen einer Lern- oder Entwicklungsstörung besondere Unterstützung benötigt. Daher ist es wichtig, die Wahlfreiheit zwischen Regel- und Förderschulen in der Städteregion zu erhalten. Die Schließung von Förderschulen dient nicht dem Wohl unserer Kinder. An der Roda-Schule ist die Zahl der Schüler in den letzten Jahren sogar gestiegen und man beklagt dort mittlerweile Platznot. Die zentrale Lage der Schule und die Anbindung zum ÖPNV erweist sich als Standortvorteil und so nimmt man die räumliche Enge billigend in Kauf.

Wer sich selber ein Bild von der Roda-Schule machen möchte, hat dazu die Möglichkeit am 9. Dezember 2018 beim Tag der offenen Tür. (StS)

Liberale Frauen Stuttgart

Liberale Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart wählten neuen Vorstand.

Leinfelden - Echterdingen. Am Freitag, den 16.11.2018 fand in Leinfelden - Echterdingen die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl der Liberalen Frauen- Bezirksvereinigung Stuttgart – statt. Renata Alt, MdB, wurde einstimmig in ihrem Amt für zwei weitere Jahre bestätigt.

Nach der Begrüßung und dem Resümee von Renata Alt – amtierende und neue Vorsitzende der Liberalen Frauen Bezirksvereinigung Stuttgart – und Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde der Vorstand des Jahres 2016- 2018 – nebst Beisitzer, Schatzmeister und Kassenprüfer entlastet. Die anschließende Aussprache machte deutlich, dass aufgrund intensiver Zusammenarbeit ein insgesamt gutes Ergebnis erreicht wurde. Daran, so der allgemeine Wunsch, soll auch gezielt im Wahljahr 2019 festgehalten werden. Nicht zuletzt diese, auch sehr offenen Worte mobilisierten ebenso neue Mitglieder, sich für die anstehende Wahl zur Mitarbeit aufstellen zu lassen. Votiert wurde wie folgt: Renata Alt – 1. Vorsitzende –, Susanne Winkler – stv. Vorsitzende, Gerrit Schramm – stv. Vorsitzende, Charlotta Eskilsson – Schatzmeisterin –, Angelika Barwasser – Kassenprüferin- . Das Amt der Schriftführerin wird Helga Greiner –Kober übernehmen. Als Beisitzer wurden gewählt: Gabriele Heise, Sabine Joos, Bärbel Noreikat, Ingrid Pflieger, Radegunde Schenk – Kern, Jutta Steinmaier. Alle Damen des neuen Vorstandes, so auch die Beisitzer wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl für 2018 - 2020 sehr gerne an.

Dr. Krinks-Klebe

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung luden die Liberalen Frauen zur Veranstaltung unter dem Titel: „Digitalisierung, eine Herausforderung...privat und im Unternehmen“ mit Frau Dr. Janka Krinks – Klebe ein. Frau Dr. Krinks – Klebe, eine ausgewiesene Kennerin und Fachfrau dieser Materie, war als Referentin geladen. Das Thema hätte aktueller nicht sein können, zumal das Kabinett in Berlin zum Abschluss der Klausurtagung im Regierungsprogramm einen Tag zuvor den Ball „endlich“ aufgenommen hatte, „Digitalisierung gestalten“, so die zielformulierte Aussage. Die Referentin selbst spannte den Bogen bis zum Reich der Mitte, um einen Einblick zu geben, inwieweit die Digitalisierung dort aktuell schon vorangeschritten ist. Die Beispiele, die sie erläuterte, zeigten die große Diskrepanz im Vergleich zu Europa, respektive Deutschland in dieser Entwicklung. Stellte sich die Frage: Welche Maßnahmen sind hierzulande erforderlich? Krinks-Klebe „Die Firmen müssen die Digitalisierung als Chance sehen. Digitalisierung hat stets mit Transparenz zu tun; interne Abläufe erreichen die Mitarbeiter in kürzester Zeit, da jeder Zugriff auf eine Plattform hat. Die deutliche Effizienz in Prozessen spart bis zu 30% an Kosten; diese Zeitersparnis lässt sich die wiederum sinnvoll in den Gesamtablauf der Arbeit vernetzen, z. Bsp. in die so wichtige Fort – und Ausbildung!“ Der Bereich der guten, qualifizierten Aus- und Fortbildung ist ein erster Schritt, die Maßnahmen zur Digitalisierung einzuleiten und umzusetzen und ist die wichtige Grundvoraussetzung, wenn man „Digitalisierung gestalten“ möchte. Die Inhalte motivierten die Gäste zu reger Diskussion...ein Gast wies darauf hin, „so wie sich das Arbeitsleben verändert, so gilt es diesem Strukturwandel von kommunaler Seite aus ebenso Rechnung zu tragen“. Wenn man sich nicht von großen Industrienationen und deren Rechtsverständnis abhängig machen möchte, so ist es nun an der Zeit schnell zu reagieren; ein Gestaltungswille allein genügt nicht. „Wirtschaftsförderung“, so Dr. Krinks- Klebe abschließend, „und kein Gießkannenprinzip“ wird den Erfolg zeitigen.

Mit dieser letzten Veranstaltung im Jahr 2018 - gezielt unterstützt von den Liberalen Senioren und dem LIM - , bedanken sich die Liberalen Frauen bei allen Aktiven, die über die letzten zwei Jahre mit dabei waren und wünschen allen Beteiligten viel Glück und Zufriedenheit für 2019! Auf ein gesundes Wiedersehen und Miteinander im neuen Jahr! (sw)

Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

Der Kreisverband Aachen-Land lädt im November zu zwei Besuchen ein:

Am 15. November um 15 Uhr findet ein Besuch der Roda-Schule in Herzogenrath statt. Die Roda-Schule ist eine Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Da seit Jahren die Diskussion über die Beschulung junger Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen an allgemeinbildenden Schulen oder in besonderen Förderschulen die Gemüter erregt, wollen die Mitglieder des Kreisverbandes sich ein eigenes Urteil bilden, indem sie die Förderschule und das dazugehörige Konzept kennenlernen. Um eine Anmeldung wird bis zum 09.11. gebeten.

Der zweite Besuch führt den Kreisverband am 24. November um 10 Uhr zum Verein Aix-la-Sports in die Elisabethhalle in Aachen. Der 2015 gegründete Verein wurde für seine Arbeit schon mit diversen Preisen belohnt. Mit knappen Worten könnte man sagen, er bringt Nichtschwimmern das Schwimmen bei. Es steckt aber viel mehr dahinter, so dass die Nele-und-Hans-Bittmann-Stiftung die Arbeit unterstützt. Es wurden in Kursen fortlaufend unter anderem 60 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ausgebildet. Einige ehemalige Nichtschwimmer sind jetzt Schwimmlehrer, einige sogar schon Rettungsschwimmer. Bei allem steht aber der Gedanke, junge Menschen zu fördern und zu integrieren, im Mittelpunkt. Um eine Anmeldung wird bis zum 20.11. gebeten.

Für beide Veranstaltungen nimmt die Kreisvorsitzende Dagmar Göbbels unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Anmeldungen entgegen. Die Einladungen mit allen Details sind hier zu finden:

Liberale Frauen Berlin

Am 2. November 2018 wählt die Berliner FDP auf Ihrer Europawahlversammlung ihre Spitzenkandidatin bzw. ihren Spitzenkandidaten für den Europaparteitag der Freien Demokraten, der am 27. Januar 2019 in Berlin stattfindet. Außerdem werden die Delegierten und Ersatzdelegierten für den Europaparteitag gewählt.

Für die Liberalen Frauen Berlin ist das Antrieb und Anlass, sich gemeinsam für starke Frauen stark zu machen. Deshalb laden sie für Mittwoch, den 31. Oktober 2018, 18-21 Uhr in das Hans-Dietrich Genscher Haus (Walter Scheel Zentrum, Reinhardstraße 14, 10117 Berlin) ein.

Juliane Hüttl, stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner FDP und Liberale Frau, tritt in Berlin auf der Europaversammlung als einzige Frau an, um einen aussichtsreichen Platz für eine Kandidadur für das Europäische Parlament zu erreichen. Sie stellt sich gerne an diesem Abend vor und den Fragen der Anwesenden. Dabei wird sie auch darauf eingehen, wie Frauen aus ihrer Sicht in der Politik sichtbarere werden.

Für einen Imbiss und Getränke ist gesorgt. Herzliche Einladung!

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Liberale Frauen Stuttgart

Die Liberalen Frauen Bezirksverband Stuttgart laden für Freitag, den 16.November 2018, 19.00 Uhr in das Restaurant Ratsstuben, Bernhäuserstr. 16, 70771 Leinfelden-Echterdingen ein. Dieser Abend steht unter dem Thema „Digitalisierung, eine Herausforderung...im Privatbereich und Unternehmen“, als Expertin konnte Fr. Dr. Krings-Klebe gewonnen werden.

Frau Dr. Krings-Klebe, promovierte Maschinenbau-Ingenieurin, erfolgreiche Unternehmerin und Buchautorin, ist international tätig und bereitet als Strategieexpertin die Unternehmen auf die Veränderungen der Märkte durch die digitale Vernetzung vor. Ihre Vielzahl an Auslandsaufenthalte und die dort, vor Ort gemachten Erfahrungen, lassen uns einen sehr konkreten Blick auf eine Welt werfen, die auch hier schon vor der Türe steht. Wie offen treten WIR dieser „neuen Welt“ wirklich gegenüber? Was müssen Firmen leisten? Inwieweit hat die Digitalisierung im Privat- und Freizeitbereich schon Fuß gefasst und feste Nischen? Welche Auswirkung hat diese Entwicklung zukünftig für den einzelnen Menschen? Spannende Fragen! Frau Dr. Kings-Klebe wird, mit ihrer erfrischenden Art zu referieren, auch SIE in dieses Thema eintauchen lassen, mitreißen und im anschließenden Diskurs jeder Frage eine zufriedenstellende Antwort geben.

Anmeldungen werden bis Sonntag, 11.11.2018 entgegengenommen. Alle weiteren Informationen können dem anhängenden PDF entnommen werden:

Anhänge:
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Libellen Dortmund

Am 03.08.2018 besuchten 20 Interessierte die LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie "Wilfried-Rasch-Klinik". Die Therapeutische Direktorin Gisa Lieweris-Amsbeck und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie stellten zunächst die Aufgaben des Maßregelvollzuges vor.

Es gibt Straftäter*innen, die zur Tatzeit schuldunfähig oder schuldeingeschränkt gewesen sind, sei es durch Sucht, Persönlichkeitsstörungen oder andere psychische Erkrankungen. Diesen Menschen ist mit einem normalen Strafvollzug nicht geholfen. Im Strafregelvollzug werde versucht, ihnen medizinisch, psychotherapeutisch und sozialpädagogisch zu helfen. Dabei könne es durchaus sein, dass der Aufenthalt in einer forensischen Klinik länger dauere als bei einer normalen Gefängnisstrafe. Das Strafmaß und die Fortschritte im Rahmen der Behandlung in der Forensik werden regelmäßig durch Juristen und die in der Forensik Tätigen (auch Externen) überprüft. Die forensische Medizin stehe unter genauer Beobachtung, habe aber leider einen schlechten Ruf in der Bevölkerung. Zwar könne man keinen Kranken zu einer Medikation zwingen. Dennoch soll die Arbeit im Maßregelvollzug neue Opfer vermeiden. Der Umgang mit den Kranken sei geprägt durch Respekt, Distanz und soziale Kompetenz.

In der Wilfried-Rasch-Klinik gibt es 62 Plätze, ausschließlich für Männer: im Augenblick sind es 49 mit Psychosen und Persönlichkeitsstörungen, 12 mit Suchtproblemen. Es gibt die Langzeitbetreuung und die Hilfe für den Übergang in die Freiheit. Die Klinik sei hervorragend gesichert, es habe noch keine Probleme in dieser Hinsicht gegeben.

Nach dem Gespräch gingen die Teilnehmer in 2 Gruppen durch ausgewählte Bereiche der Klinik. Viele Räume wie die Kapelle, die Besucherzimmer, die Zweibettzimmer, die Arzträume, der Garten, die Bereiche für Sport, Musiktherapie und kreatives Arbeiten zeigen, dass man respektvoll mit den Straftätern umgehe, aber dass auch das strenge Einhalten von Regeln wichtig sei. Bedrückend war es, die Räume zu sehen, in denen Menschen z.B. im akuten Suchtzustand vor der eigenen Zerstörungskraft beschützt werden müssen. Auch das akribische Achten auf das Auf- und Abschließen der einzelnen Räume oder Bereiche vermittelte einen Eindruck davon, wie viel Verantwortung die Mitarbeiter in dieser Klinik tragen.

Fazit des Besuches ist die Erkenntnis, dass in dieser Klinik hervorragende Arbeit geleistet wird und dass die Bevölkerung durch viele unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist. Um Vorurteile abzubauen wäre es schön, wenn viele Bürger die Tage der offenen Tür zum Kennenlernen der Einrichtung nutzen würden.

Frau Gisa Lieweris- Amsbeck, Therapeutische Direktorin und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Frau Gisa Lieweris- Amsbeck, Therapeutische Direktorin und Siegfried Woydowski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Liberale Frauen Kreis Aachen-Land

Liberale Frauen besuchten das Solar-Institut Jülich.

Jülich. Auf Einladung der Liberalen Frauen des Bezirks- und Kreisverbands Aachen besuchte am 20. September 2018 eine Gruppe von 15 Liberalen das Solar-Institut in Jülich (SIJ). In einer dreistündigen Exkursion lernte die Besuchergruppe in Fachvorträgen, Laborbesichtigungen und Modellansichten zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Solarinstituts kennen.

Prof. Dr. Ulf Herrmann, der seit vier Jahren das Institut am Campus der Fachhochschule Aachen in Jülich leitet, referierte in seinem Vortrag zunächst über solarthermische Systeme, bei denen das Sonnenlicht direkt oder in konzentrierter Form absorbiert und als Prozesswärme bzw. zur Stromerzeugung genutzt wird. Letzteres wurde mit dem solarthermischen Versuchskraftwerk, auch als Solarturm Jülich (STJ) bekannt, im Jahre 2008 in Jülich realisiert. Es handelt sich um ein Demonstrationskraftwerk, bei dem über 2000 Spiegel die Energie des Sonnenlichts zuerst konzentrieren und dann mittels eines innovativen Keramikabsorbers an das Medium Luft bei ca. 700 °C abgeben. Das SIJ hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Betreiber exklusiven Zugang zu dieser in Deutschland einzigartigen Testanlage und verfügt damit über ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Hochschullandschaft.

Weitere wichtige Arbeitsfelder des SIJ bilden u.a. effiziente Gebäudetechnik, Energiespeicher, intelligente Versorgungssysteme und die Verwendung poröser Strukturen, die Prof. Dr. Herrmann im weiteren Verlauf seines Vortrages genauer darstellte. Jülich gilt heute als Mekka der Solarforschung. Angesichts der Energiewende dürfte die Bedeutung des Standortes weiter steigen. Technologien zur regenerativen Stromerzeugung haben sich längst auf dem Markt etabliert und ein interdisziplinäres Team aus 40 wissenschaftlichen Mitarbeitern arbeitet am SIJ kontinuierlich an deren Weiterentwicklung, wobei ein Hauptaugenmerk auf der Kostenreduktion liegt.

Heute werden 30 Prozent der Stromversorgung aus regenerativen Energiequellen gespeist, Tendenz steigend. Gleichwohl bleibt auch die Braunkohleverstromung in den nächsten Jahren eine wichtige Säule im Energiemix der Zukunft. Ulrich Göbbels, stv. Vorsitzender des Braunkohlenausschusses im Regionalrat Köln, warnt vor einem übereilten Ausstieg. Insbesondere bei Dunkelflaute ohne Wind und ohne Sonnenstrahlung, die meist im Januar auftritt, liefern die erneuerbaren Energien weniger als fünf Prozent des Strombedarfs.

Im Labor des SIJ arbeiten die Jülicher Forscher bereits an neuen Projekten: TESS 2.0 und I-TESS. Cristiano Teixeira Boura, Abteilungsleiter für Solarthermische Systeme, erläuterte die Funktionsweise eines thermischen Stromspeichers (TESS) anschaulich an einer Versuchsanlage. Quarzsand, bevorzugt aus der Wüste, wird bei diesem Verfahren als Speichermedium für Wärmeenergie genutzt. In einem Wärmeübertrager wird dabei die Wärme aus 700 °C heißer Luft an das Medium Sand für eine Wärmespeicherung bis zu zwei Wochen abgegeben. Das Projekt I-TESS verfolgt darüber hinaus die Idee, bestehende konventionelle Kraftwerke in neuartige thermische Stromspeicherkraftwerke umzurüsten und somit fit für die Energiewende zu machen.

Anschließend ging es in einen Versuchscontainer, der als Teststand u.a. zur Vermessung und Nachbehandlung von Abgassystemen für Dieselmotoren dient. Dort erklärte Dr. Markus Sauerborn die Funktionsweise von keramischen SCR-Mischern, bei denen Harnstoff in das Abgas eines Dieselmotors eingespritzt wird, um die Stickstoffoxide (N0x) zu reduzieren. Die Vorsitzende der Liberalen Frauen im Bezirk Aachen, Andrea Wolff, bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Herrn Prof. Dr. Herrmann für die informative und interessante Veranstaltung und wünschte dem Solar-Institut und seinen Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg.

Liberale Frauen Mittelbaden

Was Unternehmerinnen beschäftigt - Was Politikerinnen bewegen können | Mittwoch 19. September 2018, 19:30 Uhr, Kurhaus Baden-Baden, Restaurant, Saal Gourmet

Bürokratieabbau, Breitbandausbau, Fachkräftemangel, Innovationskraft und Zukunftsagenda. Nutzen Sie die Chance an diesem Abend in angenehmen Ambiente und entspannter Atmosphäre zu erfahren, was Unternehmerinnen beschäftigt und was Politikerinnen für Unternehmerinnen bewegen können. Oder schaffen Sie sich selbst Gehör mit Themen, die Sie als Unternehmerin umtreiben und auf die Sie gerne eine Antwort hätten. Freuen wir uns auf diese besondere Veranstaltung und die Möglichkeit Gehör zu finden, Anregungen zu erhalten, Austausch zu erfahren und Kontakte zu knüpfen.

Im Anschluss findet ein Get-Together mit Umtrunk statt.

Liberale Frauen Berlin

Die Liberalen Frauen Berlin laden herzlich zum Lunchdialog „Frauen in der FDP“ mit Nicole Bauer, MdB und Dr. Maren Jasper-Winter, MdA ein.

er findet statt, am Montag, dem 24. September 2018, von 12-13 Uhr im Restaurant Dehlers, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin (Selbstkostenbasis: 10€).

Nicole Bauer und Maren Jasper-Winter sind beide Mitglieder der Ad hoc-Arbeitsgruppe „Chancen durch Vielfalt“ und zudem frauenpolitische Sprecherinnen der Fraktionen der Freien Demokraten im Bundestag bzw. im Abgeordnetenhaus von Berlin. Sie werden uns ihre persönlichen Eindrücke schildern und Einblicke geben, wie der Frauenanteil und die Beteiligung von Frauen in der Partei und die Anzahl von Mandatsträgerinnen erhöht werden können.

+++ WICHTIG +++ Die Platzzahl ist begrenzt, wir bitten um Anmeldung an Juliane Frinken (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bis zum 18. September 2018.

Der Dekanatsfrauenausschuss des Evang. Dekanats Gießen lädt zu einer Informationsveranstaltung am 25. September 2018 um 20.00 Uhr in Gießen, Kongresshalle Kerkrade-Zimmer ein.

Gegenwärtig laufen aufgrund des §219a Prozesse gegen mehrere Ärztinnen, die Abbrüche durchführen. Der §219a verbietet Ärztinnen und Ärzten öffentlich – also auch im Internet – darauf hinzuweisen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Bei diesen sachlichen und fundierten Informationen handelt es sich keinesfalls um „Werbung“. Der jetzige §219a schränkt die Informationsfreiheit von Frauen ein und hat eine Geschichte, die bis zur Bevölkerungspolitik der Nationalsozialisten zurückreicht. Die Frauenarbeit im Dekanat Gießen sieht diese Zustände mit Sorge, denn Frauen müssen sich frei informieren und bei einer Entscheidung für den Abbruch einer Arztpraxis ihrer Wahl anvertrauen können. Auch der Landesverband der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau forderte – anders als die EKHN - in einem Positionspapier vom Januar 2018 die Abschaffung dieses Paragraphen.

Am 25. September 2018 werden folgende Fachleute ihre Positionen zum Thema darlegen: Johanna Wirxel, Referentin für Frauen*Politik im Landesverband Ev Frauen in Hessen und Nassau e. V., Dr. med. Brigitte Ende für die Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte in der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen, Propst i. R. Pfarrer Michael Karg , Prof. Dr. Angelika Nake, Fachanwältin für Familien- und Medizinrecht. Die Moderation des Abends hat Elisabeth Faber, ehem. Frauenbeauftragte des Landkreises Gießen, übernommen. Organisation und Begrüßung liegt in den Händen von Pfarrerin Angelika Maschke, Frauenarbeit Dekanat Gießen. Das Schlusswort spricht Luise Böttcher, Vorsitzende der Ev. Frauen in Hessen und Nassau.